
Long Covid & ME/CFS
Sharpa begleitet Menschen mit Long Covid und ME/CFS in der Schweiz entlang des gesamten Versorgungspfads — von der Abklärung bis zur Therapie. Mit einem festen Ansprechpartner, angepasst an Ihre Belastungsgrenzen und gemäss der neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse.
Abklärung starten
Ausgangslage
Es gibt keine Klarheit zu Diagnostik und Therapie. Betroffene irren zwischen Hausärzten, Spezialisten und Wartelisten herum — ohne dass jemand einen zusammenhängenden Diagnose- und Therapiepfad bietet.
Schon der Weg in die Praxis kann eine Post-Exertionale Malaise (PEM) auslösen, die den Zustand massiv verschlechtern kann. Das Versorgungssystem verlangt Aktivität, die Erkrankung verbietet sie.
Immunologe, Neurologe, Kardiologe — jeder sieht ein Fragment. Befunde liegen in verschiedenen Praxen, in verschiedenen Formaten. Niemand fügt das Bild zusammen.
Krankenkassen übernehmen bisher kaum Kosten. Die Erstattungsmöglichkeiten sind wenig bekannt und der Weg zur Kostengutsprache komplex. Betroffene und ihre Familien tragen die finanzielle Belastung weitgehend allein.
Wer koordiniert, recherchiert und pflegt, trägt eine enorme Last — oft neben Beruf und Familie. Die eigene Erschöpfung wird vom Versorgungssystem weder gesehen noch Abhilfe geschaffen.
Unsere Rolle
Long Covid ist eine systemische Erkrankung — aber die Versorgung ist fragmentiert. Sharpa verbindet Diagnostik, Arztkonsultation und Therapie zu einem zusammenhängenden, koordinierten Ablauf: Von der häuslichen Blutentnahme über die telemedizinische Besprechung mit einem spezialisierten Partnerarzt bis hin zur Terminkoordination für Therapie und Rehabilitation.
Aufgrund der hohen krankheitsmechanistischen und symptomatischen Überlappung ist Sharpa auch für Menschen mit ME/CFS relevant — auch wenn die Erkrankung nicht im Zusammenhang mit einer SARS-CoV-2-Infektion oder Corona-Impfung steht.
Sharpa therapiert nicht selbst. Die medizinische Entscheidung liegt beim Arzt. Sharpa sorgt dafür, dass der Arzt vorbereitet und mit den nötigen Informationen in jede Konsultation geht — und dass Sie sich nicht um Logistik, Befundsammlung und Terminkoordination kümmern müssen.
Der Name kommt vom nepalesischen Shar Pa: jemand, der die Last auf dem Weg zum Gipfel trägt und den Weg kennt.


Das Programm
Jeder Schritt baut auf dem vorherigen auf. Sie beginnen mit einem Fragebogen — alles Weitere koordinieren wir. Mehr zum Ablauf und den Kosten →
Strukturierter Fragebogen zu Ihrem Zustand — in Ihrem Tempo, ohne Zeitdruck. Sie können den Fragebogen jederzeit pausieren und zu einem späteren Zeitpunkt fortführen.
zu HauseHandgriffstärke- und Stehtest, bei Bedarf mit bereitgestellten Hilfsmitteln. Berücksichtigung vorangegangener Ergebnisse (Labor, Anamnese, etc.) und Empfehlung zur Labordiagnostik.
zu HauseBlutentnahme durch eine Fachkraft bei Ihnen zu Hause. Die ausgewählten Laborwerte bilden den aktuellen Forschungsstand ab und vervollständigung das Abklärungsdossier für die ärztliche Konsultation.
zu Hause45–60 Minuten mit einem spezialisierten Partnerarzt — telemedizinisch, auf Basis aller vorliegenden Daten. Anschließend: Ihr individueller, mechanismusbasierter Therapieplan.
zu Hause · telemedizinischSharpa bleibt während des gesamten Prozesses Ihr ständiger Ansprechpartner und koordiniert Termine, Therapeuten und Logistik. Wo möglich zu Hause, wo nötig in spezialisierten Einrichtungen. Verlaufskontrolle und Anpassung inklusive.
koordiniertDokumentation der Therapieevidenz für Ihren individuellen Fall, Verlaufsdiagnostik und konkrete Empfehlungen auf dem Weg zur Kostengutsprache.
optionalFür Betreuende & Angehörige
„Ich weiß nicht weiter und habe Angst, dass wir das nicht schaffen."
Wer pflegt, koordiniert und organisiert, bleibt im Versorgungssystem unsichtbar. Sharpa ist auch für Sie da — nicht als Anhängsel, sondern eigenständig.
Sharpa übernimmt die Terminkoordination mit Ärzten und Therapieeinrichtungen, die Zusammenführung von Befunden und die Kommunikation mit dem Versorgungsnetzwerk. Wenn die erkrankte Person den Service nicht selbst wahrnehmen kann, unterstützt Sharpa Sie dabei, alle notwendigen Schritte stellvertretend zu organisieren.


Nächster Schritt
Mit dem Fragebogen beginnt Ihr persönlicher Versorgungspfad. Oder bleiben Sie auf dem Laufenden — wir informieren Sie über Neuigkeiten.
Beginnen Sie jetzt mit dem Fragebogen — in Ihrem Tempo, jederzeit pausierbar.
Das strukturierte Sharpa-Assessment startet demnächst. Tragen Sie sich in den Newsletter ein, um informiert zu werden, sobald es losgeht.
Bleiben Sie zu Sharpa und der Versorgung bei Long Covid und ME/CFS informiert.
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Kein Spam. Jederzeit kündbar.
Häufige Fragen
Sharpa ist ein Koordinations- und Begleitprogramm für Menschen mit Long Covid und ME/CFS in der Schweiz. Wir organisieren den Weg von der Diagnostik bis zur Therapie — zu Hause, mit einem festen Ansprechpartner, im Tempo des Patienten. Sharpa ist kein medizinischer Anbieter und führt keine Therapien selbst durch.
Der Einstieg (Fragebogen und Funktionaltests) ist kostenlos. Die vertiefte Auswertung mit Spiketest kostet CHF 96. Die Labordiagnostik kostet bis CHF 3000, abhängig vom Diagnostikumfang und der Art der Blutentnahme. Die Arztkonsultation kostet mit Vor- und Nachbereitung CHF 500. Die Therapiekosten beginnen erfahrungsgemäss mit CHF 4000 und hängen vom Therapieplan ab. Die Begleitung der Therapie durch Sharpa wird mit einem Aufpreis von 15% vergütet. Das optionale Vergütungsdossier kostet CHF 480.
Grundsätzlich ist davon auszugehen, dass die Kosten derzeit privat getragen werden müssen. Sharpa erstellt auf Wunsch ein Vergütungsdossier, das die Chancen auf eine Kostenerstattung durch Ihre Versicherung verbessern soll.
Ja. Aufgrund der hohen krankheitsmechanistischen und symptomatischen Überlappung betrachten wir ME/CFS als schwerste Ausprägung von Long Covid. Unser Versorgungspfad und unsere Behandlungsprinzipien sind aus unserer Sicht auch für ME/CFS relevant.
Ihre Daten — inklusive der Angaben aus Ihrem Gesundheitsfragebogen — werden gemäss der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und dem revidierten Schweizer Datenschutzgesetz (revDSG) verarbeitet. Antworten aus dem Fragebogen behandeln wir als besonders schützenswerte Personendaten im Sinne von Art. 9 DSGVO bzw. Art. 5 lit. c revDSG.
Konkret bedeutet das:
Die ärztliche Konsultation und allgemeine Kommunikation ist auch mit einem Standort ausserhalb der Schweiz möglich. Unsere diagnostischen und therapeutischen Leistungen können wir jedoch aktuell nur in der Schweiz erbringen.
Spätestens nachdem der Fragebogen abschliessend ausgefüllt wurde, müssen Sie zur weiteren Verarbeitung einen Sharpa-Account anlegen. Bis dahin besteht hierzu kein Zwang. Auch ohne Anmeldung können Sie den Fragebogen jederzeit pausieren und zu einem späteren Zeitpunkt weiter ausfüllen.
Sobald der Fragebogen vollständig ausgefüllt ist und ein Account angelegt wurde, haben Sie jederzeit die Möglichkeit, sich den Fragebogen samt Ihren Antworten für Ihre eigene Dokumentation herunterzuladen. Gleichzeitig lassen wir eine erste ärztliche Auswertung erstellen und bereiten die weiterführenden Tests und die vertiefte Auswertung in Stufe 2 vor.